Es sind Sätze, für die man in Nationen, die noch irgendeinen Bezug zu sich selbst haben, zurücktreten müsste. Bärbel Bas lobt die Migration nach Deutschland wegen ihrer kulturell positiven Wirkungen und erklärt: „Ich wehre mich gegen dieses Einheitsgrau“ und korrigiert sich dann zu „Einheitsbraun“. Nicht mehr nur die AfD oder die deutsche Rechte – nein, die gesamte deutsche Gesellschaft wird von der Bundesarbeitsministerin zur abstoßenden braunen Masse erklärt.
„Wir brauchen die Vielfalt“, meint Bas und fordert die Deutschen auf, die „Bereicherung“ auch „kulturell anzunehmen“. Es sind Sätze, die ohne Aufschrei verhallen. Für die SPD allein ist das ein Skandal. Der ganze Kern der Nachkriegs-SPD war die nationale Idee, Kurt Schumacher sah es als wichtigsten strategischen Ansatz, sie für die Sozialdemokratie zu erobern – entsprechend glühend patriotisch trat er auf. Sollte nicht gerade die SPD die Partei für den einfachen Deutschen sein, den Bas hier pauschal mindestens zum primitiven Hinterwädler erklärt?
Auch in der CDU schweigt man über Bas. Es könnte daran liegen, dass die konkrete Gegenposition in Deutschland verrückterweise als latent völkisch diskreditiert wird und es der Fehler der sogenannten Bürgerlichen ist, diesen emotionalen Kern der Linken nicht ebenfalls im Kern anzugreifen.
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