Der RBB (Rotes für Berlin und Brandenburg) titelt in höchster Aufregung: „Zahl der Rechtsextremisten in Brandenburg wegen AfD auf Höchststand“. Doch der zwangsbeitragsfinanzierte rotrotgrüne Sender wird wohl nur noch von Praktikanten betrieben oder von Leuten gemacht, die statt journalistischem Handwerk ein weltanschauliches Unbedenklichkeitszertifikat sowie ein Abo für Demos gegen rechts vorweisen können. Denn was soll die Schlagzeile mitteilen? Gibt es immer mehr Rechtsextremisten in Brandenburg, weil die AfD die armen Brandenburger bei Kaffee und Kuchen so mir nichts dir nichts zu Rechtsextremisten quatscht oder weil die armen Brandenburger aus Protest gegen die linke Politik der AfD zu Rechtsextremisten werden? Auch der Beitrag selbst macht erstmal nicht klüger, denn Brandenburgs Innenminister Jan Redmann von der wie-hieß-sie-nochmal-Partei in Brandenburg sagte: „Das ist ein rein statistischer Effekt.“
Aber was heißt, es sei ein rein statistischer Effekt? Wenn die Anzahl der Zuhörer des RBB24 auf einem Tiefststand rutschen würde, wäre das dann auch nur rein statistischer Effekt oder hören dann tatsächlich weniger Leute den RBB? Oder nehmen wir die letzten Landtagswahlen: wenn die CDU im Land weniger Stimmen als jemals zuvor holte, ist das dann auch nur ein statistischer Effekt oder hat die CDU wirklich weniger Mandate?
Redmanns Pirouetten besitzen einen hässlichen Grund, der Innenminister versucht kleinzureden, dass es sich tatsächlich um einen massiven Eingriff des Brandenburger Verfassungsschutzes in den demokratischen Prozess der politischen Meinungsbildung handelt, denn Redmann hat recht, wenn er hinzufügt, dass es unzutreffend wäre zu behaupten, dass sich Menschen in dieser Größenordnung im vergangenen Jahr radikalisiert hätten.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










