Bluttat von Homburg: Täter ist albanischer Herkunft – Wie heißt er nun wirklich?

vor 5 Monaten

Bluttat von Homburg: Täter ist albanischer Herkunft – Wie heißt er nun wirklich?
Bildquelle: Tichys Einblick

Es war eben doch kein Grieche – kein ethnischer, keiner, dessen Muttersprache und Kultur zweifellos griechisch sind. Das müsste nach so vielen Tagen der Berichterstattung eigentlich als Richtigstellung groß in allen Zeitungen gedruckt werden. Die weitergegebene Nachricht beruhte dabei auf der lückenhaften Information durch Polizei und Justiz. Und man fragte sich: Warum eigentlich erfuhr die Öffentlichkeit nicht weitere Details zum Täter, um ihn und die Tat besser einschätzen zu können? Die Nachfrage von TE bei der zuständigen Staatsanwaltschaft führten zu Datenschutzbedenken.

Es geht um die tödliche Gewalttat von letzter Woche, als ein Fahrgast den Zugbegleiter Serkan C. kurz vor dem saarländischen Homburg durch einige gezielte Schläge gegen den Kopf erschlug. Bald meldeten zahlreiche Medien, dass es sich beim Täter um einen „26-jährigen Griechen“ handele. Das ging so rauf und runter, ohne dass weitere Details benannt worden wären. Unklarheiten im Anfangsstadium von Ermittlungen werden nicht kritisiert. Aber hier lag zum Teil Vorsatz vor: Die persönlichen Daten des mutmaßlichen Täters wurden aus Datenschutzgründen nicht veröffentlicht.

Auch der Vorname wurde in diesem Fall einer schweren Gewalttat nicht genannt, da – so die Staatsanwaltschaft gegenüber TE – „ein gesteigertes Risiko“ bestehe, „dass der Beschuldigte auch bei nur teilweiser Nennung seines Namens identifiziert werden könnte“. Sein griechischer Vorname sei nämlich in Luxemburg und Deutschland selten.

Publisher Logo

Dieser Artikel ist von Tichys Einblick

Klicke den folgenden Button, um den Artikel auf der Website von Tichys Einblick zu lesen.

Weitere Artikel