Berliner Eistanz ums Streusalz: Wenn Naturfreunde zu Menschenfeinden werden

vor 6 Monaten

Berliner Eistanz ums Streusalz: Wenn Naturfreunde zu Menschenfeinden werden
Bildquelle: NiUS

Es ist ein Eistanz der besonderen Art, der sich dieser Tage auf den Straßen der deutschen Hauptstadt abspielt.

Erst bettelt Berlins Regierender Bürgermeister Kai Wegner (CDU) zwei Wochen nach Wintereinbruch öffentlich auf X darum, dass das Abgeordnetenhaus ihm doch den Einsatz von Tausalz für die vereisten Gehwege erlauben möge, und macht sich zum politischen Gespött des ganzen Landes. Dann, einige hundert gestürzte Rentner und überfüllte Notaufnahmen später, darf dann doch mit der Eisbeseitigung begonnen werden. Und jetzt hat der Naturschutzbund Berlin (Nabu) vor dem zuständigen Verwaltungsgericht per Klage durchgesetzt, dass Streusalz für Privatpersonen (also auch Vermieter und Hausbesitzer) wieder verboten wird, weil Salz Stadtbäume und Trinkwasser belaste und die Pfoten von Haustieren verätze.

Wegner flehte öffentlich auf der Plattform X – und auf Instagram.

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