Sexuelle Übergriffe und Schlägereien: Immer öfter wird das Freibad zum Tatort. Viele deutsche Städte beschäftigen deshalb bereits Sicherheitspersonal zum Schutz ihrer friedlichen Badegäste. Die Kosten dafür wachsen Jahr für Jahr. Das zeigt eine Umfrage von Apollo News unter deutschen Großstädten.
Besonders extreme Auswüchse nimmt das Problem in der Bundeshauptstadt Berlin an. Dort sind für Sicherheitsmaßnahmen in Freibädern im laufenden Jahr Ausgaben in Höhe von 2,5 Millionen Euro geplant, wie die Berliner Bäder-Betriebe mitteilten. Die meisten Ausgaben werden dabei für Sicherheitskräfte getätigt. Auch andere Maßnahmen, wie etwa eine pauschale Ausweiskontrolle am Eingang oder der Ausbau von Freibadumzäunungen, müssen finanziert werden.
Im vergangenen Jahr gab Berlin rund 1,84 Millionen Euro für Sicherheitskräfte in Freibädern aus. Dieses Jahr wurde zusätzlich eingeführt, dass Badegäste einen Besuchszeitraum beim Ticketkauf auswählen müssen – so sollen lange Schlangen an Eingängen verhindert werden.
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