Berlin: getarnte Bankrotterklärung von SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach

vor 5 Monaten

Berlin: getarnte Bankrotterklärung von SPD-Spitzenkandidat Steffen Krach
Bildquelle: Tichys Einblick

Berlin kann es nicht. Berlin will es nicht. Und Berlin soll es jetzt – jedenfalls wenn es nach Steffen Krach geht, SPD-Spitzenkandidat und Forderer (nicht Förderer) im Namen der Hauptstadt – auch nicht mehr müssen.

Krachs Vorschlag klingt nach großem Wurf. Er denkt, groß zu denken. Klein-klein ist seine Sache nicht. Der Bund soll künftig den Schutz der Hauptstadt, die Charité und die Staatsoper voll umfänglich finanzieren. Nicht nur mit Zuschüssen, sondern, als nationale Zuständigkeit, ganz allein. Berlin, so Krach, übernehme Aufgaben, die eigentlich Deutschland betreffen. Und da müsse eben auch Deutschland bezahlen.

Berlin ist seit Jahrzehnten ein Sanierungsfall. Nur eben nicht wegen der Botschaften und auch nicht wegen der Staatsgäste. Auch nicht wegen der Opern, der Museen, der Philharmonie und der Charité. Sondern wegen eines politischen Milieus, das eine geordnete und funktionierende Verwaltung, Ordnung, Sicherheit und Haushaltsdisziplin grundsätzlich für verdächtig hält.

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