Der militärische Konflikt zwischen Russland und der Ukraine scheint seit geraumer Zeit wie festgefahren. Auf dem Schlachtfeld werden wenige Kilometer Geländegewinn von beiden Seiten durch einen hohen Blutzoll grausam erkämpft. Die russische Kriegsführung nimmt immer wieder die ukrainische zivile Infrastruktur und Wohngebiete unter Beschuss. Putin versucht die ukrainische Gesellschaft durch ständigen Terror mürbe zu machen. Doch noch ist die Mehrheit der Ukrainer nicht bereit, sich zu beugen.
Als Vergeltung für die russischen Militärschläge greift auch die Ukraine vermehrt russische Infrastruktur an. Besonders die russische Energiewirtschaft wird von den Attacken hart getroffen. In manchen Gebieten ist Treibstoff deswegen schon ein knappes verfügbares Gut. Nicht nur auf dem Schlachtfeld gibt es keine neuen Dynamiken zu erkennen. Diplomatische Bemühungen zur Einstellung der Gefechte kamen zwar in der Vergangenheit von der Trump Administration, aber der Präsident und sein direktes Umfeld sind im Moment mit anderen globalen Krisen beschäftigt und scheinen das ganz große Interesse verloren zu haben. Europa ist militärisch und diplomatisch bei weitem nicht in der Lage, dass es den Krieg durch einen Verhandlungsfrieden beenden könnte.
Ukrainische Angriffe auf russische Infrastruktur häufen sich. Die russische Armee scheint gegen die vielen ukrainischen Drohnenangriffe nicht gewappnet zu sein. „Putin merkt, dass die Fähigkeiten der Ukrainer stärker geworden sind“, erklärt CDU-Mann Armin Laschet. Er schlussfolgert: „Der Krieg soll für Russland uninteressanter gemacht werden.“ In der Tat haben die ukrainischen Schläge eine nicht zu unterschätzende Wirkung. Zum einen zerstören sie wichtige Infrastruktur und zum anderen wirken sie psychologisch auf die russische Bevölkerung. Der Krieg ist plötzlich alltäglich für viele Russen. Viele Russen stellen sich die Frage, ob ihre Armee überhaupt auf der Siegerstraße ist, wie die staatliche Propaganda des Kremls behauptet.
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