Das Rad des Kapitalismus dreht sich seit der Erfindung des Internets schneller und schneller. Doch durch die Künstliche Intelligenz als Treiber könnte die globale wirtschaftliche Dynamik noch mehr Fahrt aufnehmen. Schon jetzt feiern vor allem amerikanische Unternehmen große Erfolge mit KI und verdienen immense Summen, die sie sofort wieder reinvestieren.
Das internationale Großkapital investiert weltweit wie verrückt in KI. Allerdings fließen die Billionen hauptsächlich an amerikanische Unternehmen und in kleineren Teilen an chinesische. Um Deutschland macht das große Geld einen Bogen. Der deutsche Markt hat nämlich viele Nachteile. Mannigfaltige Regulierung, langsame Behörden und fehlende Energiesicherheit sind nur einige der Steine, die im Weg stehen und das Geld von Investoren draußen halten.
Deutschland muss seine Rahmenbedingungen ändern, um eine KI-Branche zu ermöglichen. Die Weltspitze ist weit enteilt. Ein schneller Anschluss an die Amerikaner und Chinesen ist illusorisch. Weil die Konkurrenz einen großen Vorsprung hat, muss die Bundesrepublik sich umso mehr anstrengen. Ein erster Schritt in Richtung digitaler Aufbruch hat die Regierung geschafft. Im Kabinett von Kanzler Friedrich Merz sitzt zum ersten Mal ein Digitalminister. Der ehemalige Manager Karsten Wildberger soll das digitale Entwicklungsland Deutschland in eine voll digitalisierte Zukunft führen.
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