BASF prüft erneut Einschnitte in die Konzernstruktur: Das Tochterunternehmen Trinamix könnte ausgegliedert werden. Erst vor Kurzem hatte der Chemiekonzern Teile seines Lackgeschäfts veräußert. Hintergrund ist die konzernweite Umstrukturierung, mit der BASF auf die anhaltenden wirtschaftlichen Herausforderungen reagiert. Vor allem der zunehmende Konkurrenzdruck aus China sowie die nachlassende Wettbewerbsfähigkeit am heimischen Standort haben BASF zuletzt spürbar zugesetzt.
BASF prüft derzeit strategische Optionen für das auf biometrische Bildgebung und mobile Materialanalyse spezialisierte Tochterunternehmen Trinamix. Das Unternehmen wurde 2015 gegründet und hat seinen Hauptsitz – wie auch der Mutterkonzern – in Ludwigshafen. Weltweit beschäftigt die Trinamix GmbH rund 200 Mitarbeiter.
Hintergrund ist die konzerninterne Effizienzstrategie, im Rahmen derer sich BASF seit 2024 in erster Linie auf vier Kerngeschäfte – Chemicals, Materials, Industrial Solutions sowie Nutrition & Care – sowie auf die grüne Transformation konzentriert. Die Aktivitäten von Trinamix zählen nach Angaben des Konzerns nicht zum Kerngeschäft. Der Unternehmensbereich könnte daher vor einer Ausgliederung stehen.
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