Erstens: Die Wahl in den USA steht für einen Epochenwechsel
Die Vereinigten Staaten erleben nach Jahren des woken Furors das, was der Investor Santiago Pliego einen vibe shift nennt, einen fundamentalen Wechsel der gesellschaftlichen Schwingungen. „Im Grunde“, so Pliego, „ist der vibe shift eine Rückkehr zur Realität, eine Ablehnung des Bürokratischen, des Feigen, des Schuldgetriebenen; eine Rückkehr zu Größe, Mut und freudigem Ehrgeiz.“ Bei Trumps Wahl 2024 handelte es sich weder um einen Zu- noch einen Unfall. Auch nicht um ein ursächliches Phänomen. Sondern um das Symptom eines Epochenwechsels. Statt grenzenloser One-Word-Ideologie spielt die Nation in Zukunft wieder eine größere Rolle, statt etatistischer Lenkungsfantasien wieder Unternehmertum, statt Schuld- und Opferdiskurs wieder das gemeinsame kulturelle Erbe. Nach Westeuropa und vor allem Deutschland kam die woke Ideologie als Importware. Jetzt dringt die Botschaft herüber: Die anmaßende Moralelite hat abgewirtschaftet. Parallel zur Wahl Trumps schaffen US-Unternehmen reihenweise ihre Diversity-Equity-Identity-Abteilungen ab. Der Wokismus endet in dem Land, von dem er seinen Ausgang nahm. In Deutschland dürfte diese Entwicklung zeitversetzt ankommen. Aber sie kommt an.
Zweitens: Im Februar dürfen die Bürger endlich die gescheiterte Ampel verabschieden
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