AfD-Kandidat verliert Wahl mit 46 Prozent: CDU-Vizegeneralsekretärin erklärt „Blaue Welle“ für „verebbt“

vor 25 Tagen

AfD-Kandidat verliert Wahl mit 46 Prozent: CDU-Vizegeneralsekretärin erklärt „Blaue Welle“ für „verebbt“
Bildquelle: Apollo News

Bei der Landratswahl im Saalekreis in Sachsen-Anhalt, die als kleiner Stimmungstest für die Landtagswahl im September galt, konnte sich der CDU-Kandidat Sven Czekalla am Sonntag in der Stichwahl mit 54 Prozent gegen den AfD-Kandidaten Uwe Arendt durchsetzen. Obwohl der AfD-Mann immer noch rund 46 Prozent geholt hat – und das in einem nicht nur ländlichen Landkreis –, nahm die stellvertretende Generalsekretärin Christina Stumpp das Ergebnis zum Anlass für Optimismus.

Auf X schrieb die Bundestagsabgeordnete: „Sven Czekalla gewinnt die Stichwahl und wird neuer Landrat im Saalekreis. Herzlichen Glückwunsch zu diesem Erfolg! Die angekündigte ‚blaue Welle‘ ist verebbt, bevor sie sich überhaupt aufbauen konnte. Jetzt gilt es, diesen CDU-Trend bis zur Landtagswahl auszubauen.“

Der AfD-Kandidat hatte bereits in der ersten Wahlrunde rund 43 Prozent der Stimmen erhalten, konnte seine Ausbeute also nur noch leicht steigern. Dennoch gibt es rein rechnerisch gesehen aus Sicht der CDU wohl keinen Grund zur Entwarnung: Bei einer Landtagswahl würde die AfD mit einem solchen Ergebnis nahe an eine absolute Mehrheit kommen – bei der letzten Landtagswahl hatte die Partei im Saalekreis lediglich 23,8 Prozent der Zweitstimmen geholt; bei der letzten Bundestagswahl waren es dort dann immerhin schon 39,7 Prozent.

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