Während an diesem Wochenende der Bundesparteitag der FDP eine neue Führung bestimmt, kommt die Partei in den Umfragen nicht voran. Laut der neuen Erhebung des Meinungsforschungsinstituts INSA im Auftrag der Bild wollen nur drei Prozent der Wähler ihre Zweitstimme der Partei geben. Das ist ein Prozentpunkt weniger als in der Vorwoche. Die Fünfprozenthürde rückt damit wieder in weitere Ferne.
Die Umfrage wird erneut angeführt von der AfD mit 29 Prozent. Damit sind die Deutschalternativen etwa zehnmal so stark wie die Freien Demokraten. Der Vorsprung auf die Union beträgt sieben Prozentpunkte. CDU und CSU kommen laut INSA gemeinsam auf 22 Prozent. Die Grünen liegen mit 14 Prozent vor der SPD, die weiterhin auf 12 Prozent der Stimmen kommt. Damit haben die Parteien der früheren Ampelkoalition genauso viel Rückhalt im Wahlvolk wie die AfD alleine.
Auch die Linke wäre wieder im Parlament vertreten und könnte mit 11 Prozent aktuell auf ähnlich viel Zuspruch hoffen wie die Sozialdemokraten. Sahra Wagenknechts BSW steht dagegen bundesweit nur bei drei Prozent und ist damit genauso weit von einem Einzug in den Bundestag entfernt wie die FDP.
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