Die aktuelle Energiepolitik bringt Deutschland inzwischen auch auf der anderen Seite des Atlantiks Kritik ein. In dem Kommentar der Meinungsredaktion des Wall Street Journal (WSJ) kann man kaum gute Worte für die Energiepolitik finden.
Deutschland sei „beim Ausbau erneuerbarer Energien weiter vorangeschritten als viele andere große Volkswirtschaften“, das daraus resultierende „Energiechaos sollte allen anderen als abschreckendes Beispiel dienen“, heißt es im Artikel.
Deutschland habe „im Laufe der Jahre so viele hunderte Milliarden Euro in seine Energiewende investiert, dass niemand die genaue Summe beziffern kann“, beginnt der Text. Doch der Anteil „von Wind- und Solarenergie im Energiemix des Landes im ersten Quartal dieses Jahres – und zwar deutlich – gesunken“. Aus diesem Umstand lasse sich, dem Wall Street Journal zufolge, auch „für die USA eine Lehre ziehen“.
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