Fast eine Million Ukrainer leben mit Schutzstatus in Polen. Weil Warschau die Sozialleistungen für viele ukrainische Flüchtlinge gestrichen hat, befürchten deutsche Sicherheitsbehörden laut einem internen Bericht einen massiven Zustrom in die Bundesrepublik. Der Bericht der nicht näher genannten Sicherheitsbehörden liegt der „Bild“-Zeitung nach eigenen Angaben vor.
Hintergrund ist: Die Regierung in Warschau hat zuletzt den Druck auf die 960.000 Ukrainer im Land deutlich erhöht und damit dem wachsenden Unmut der polnischen Bevölkerung gegenüber den Flüchtlingen Rechnung getragen.
So bekommen Ukrainer seit März 2026 deutlich weniger Sozialleistungen als bisher. Zuschüsse für Wohnung, Ernährung und besondere Gesundheitsleistungen erhalten nur noch „besonders Schutzbedürftige“ wie Minderjährige und Erwerbstätige. Durch die Neuregelung verlieren ukrainische Flüchtlinge in Polen weitgehend Ansprüche auf Sozialleistungen. Neben dem kostenlosen Zugang zu Gesundheits- und Sozialleistungen fällt auch das Recht auf kostenlose Unterkunft weg.
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