Ein Mordfall, der dem Fall der ermordeten Iryna Zarutska ähnelt (Apollo News berichtete), erschütterte im vergangenen Jahr die amerikanische Öffentlichkeit: Eine verbale Auseinandersetzung zwischen dem Afroamerikaner Karmelo Anthony und dem weißen Schüler Austin Metcalf endete mit dem Tod Metcalfs, nachdem ihm Anthony ein Messer in die Brust rammte.
Jetzt verurteilte ein Gericht den 18-jährigen Anthony zu 35 Jahren Haft. Der Fall ist brisant, weil er eine breite Debatte darüber auslöste, ob Anthony seinen weißen Gleichaltrigen aus rassistischen Motiven tötete.
Der Vorfall ereignete sich im April vergangenen Jahres auf einem Leichtathletikfeld einer texanischen Schule. Anthony und Metcalf, die beide an einem Leichtathletikwettkampf teilnahmen, trafen auf dem Feld aufeinander; kurz darauf brach eine verbale Auseinandersetzung zwischen den beiden aus. Metcalf habe ihn gebeten, das Zelt zu verlassen, weil es seiner Mannschaft gehörte. Zeugen beschreiben, dass Anthony aggressiv reagiert habe und Metcalf entgegnete: „Fass mich an und schau, was passiert.“ Daraufhin schubste Metcalf Anthony weg, der ruckartig ein Messer zog und ihm in die Brust stach.
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