Handelsblatt: Zynische Freude über Spritpreis-Explosion

vor 4 Monaten

Handelsblatt: Zynische Freude über Spritpreis-Explosion
Bildquelle: Tichys Einblick

Ganz gleich, wie es im Iran-Konflikt und der Straße von Hormuz weitergehen mag: Der massive Anstieg der Spritpreise gewährte einen tiefen Einblick in die Gemütslage und die ideologische Verhärtung staatsaffiner Medien. Als eine Art pars pro toto für große Teile des Mediensektors, kommentierte das Handelsblatt am Mittwoch die sichtbaren finanziellen Probleme, die sich durch den Preissprung an den Tankstellen für zahlreiche Haushalte ergeben haben.

„Lasst die fossilen Preise hoch!“ – Im Prinzip ist mit dem Titel bereits alles gesagt. Was folgt, ist grüne Pädagogik mit der rhetorischen Peitsche – apodiktische Erziehungskultur, wie wir sie normalerweise aus dem öffentlich-rechtlichen Rundfunk kennen. Imperativisch im Sound, diktatorisch anmaßend und bieder besserwisserisch – die Handelsblatt-Autorin präsentiert ganz unverhohlen eine Kriegserklärung an alle Pendler, Steuerzahler und Leistungsträger. Man erlebt die Autorin im Gewand einer religiösen Eiferin.

Im Prinzip folgt das Handelsblatt der Logik des Bundesumweltministers. Der empfahl den Bürgern angesichts der hohen Spritpreise den raschen Umstieg auf das E-Auto. So simpel, so eindimensional erscheint die Welt in der Wahrnehmung der Apologeten der grünen Planwirtschaft. Wie wohlig warm muss es sich in diesen Kreisen anfühlen, dass man sich seinen ökologischen Eskapismus leisten kann – während in der realen Welt Autos gebaut, Brücken errichtet und Infrastruktur instandgehalten werden muss.

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