Das Ende der Wokeness naht: Plädoyer für die Wiedergeburt der Bürgerlichkeit
Unsere bürgerliche Gesellschaft ist einem Zangenangriff auf die Normalität ausgesetzt – zum einen durch die »Wokeness« der Kulturrevolutionäre und zum anderen durch den Alarmismus der politisch-medialen Elite.
Die Wokeness stellt das Verhältnis von normal und pathologisch auf den Kopf, während der Alarmismus das Verhältnis von normal und extrem auf den Kopf stellt. Das, was früher als Neurose betrachtet wurde, soll jetzt als selbstbestimmter Lebensentwurf anerkannt werden. So ist das Klima einer absoluten Toleranz entstanden, die sich aber als absolute Intoleranz gegenüber den traditionellen Lebensformen äußert. Damit wird der Normalität der Krieg erklärt. Genauso pervertiert ist das Verhältnis von Normalität und Ausnahmezustand in der Welt von Medien und Politik. Hier herrscht ein Alarmismus, der überall nur Katastrophen sieht.
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