In Kalifornien brennt der Baum. Zum einen buchstäblich: Die Großfeuer in und um Los Angeles haben mindestens fünf Menschen das Leben gekostet. Das ist dem ZDF die Schlagzeile „Promis fliehen vor Bränden nahe Los Angeles“ wert. Jeder halt, wie er kann.
Zum anderen brennt es auch im übertragenden Sinn. Denn was Meta-Chef Mark Zuckerberg für seine riesigen Plattformen Facebook und Instagram sowie für das kleinere Threads angekündigt hat, führt beim grün-linken Zeitgeist zu einer Art Kernschmelze.
Die hauseigenen „Faktenchecker“ des ZDF haben übrigens weder verhindert noch auch nur irgendwo darauf hingewiesen, dass der „unabhängige Digitalexperte“, der da im ZDF das Prinzip Faktencheck verherrlicht, Mitglied der Grünen ist, Gründungsmitglied der Grünen Jugend NRW war und im Bundesvorstand der Grünen Jugend saß.
Die Leiterin des „Faktencheck“-Teams beim hochumstrittenen Medienunternehmen Correctiv nennt Zuckerbergs Schritt einen „Schlag ins Gesicht“. Der Meta-Chef habe Faktenchecks einst für wichtig gehalten. „Das Verbreiten von Desinformation und Unwahrheiten ist keine Meinung“, sagt Uschi Jonas weiter. Das ist eine beachtliche Aussage angesichts der (faktengecheckten) Tatsache, dass man Correctiv nach Urteilen deutscher Gerichte „dreckige Lügen“ vorwerfen darf.
Möglicherweise ist genau das ein zentraler Grund für Zuckerbergs Schritt. „Wir haben einen Punkt erreicht, an dem es einfach zu viele Fehler und zu viel Zensur gibt“, sagt der Konzernchef.
„Die Faktenchecker waren einfach zu politisch voreingenommen und haben mehr Vertrauen zerstört, als sie geschaffen haben.“
Solange in den USA die Democrats regierten, hatte allerdings auch der bisherige Lieblingsmilliardär der woken Szene eine ganz eigene Beziehung zur Wahrheit und zu nicht-linken Ansichten. Nach dem fulminanten Wahlsieg von Donald Trump sagt er jetzt:
„Wir werden (…) eine Reihe von Beschränkungen zu Themen wie Migration und Geschlechterfragen abschaffen, weil sie einfach nicht mehr im Einklang mit der öffentlichen Meinung stehen. Was als Bewegung für mehr Inklusion begann, wurde zunehmend dazu genutzt, Meinungen zu unterdrücken und Andersdenkende auszuschließen. Das geht zu weit.“
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