In Zorneding sollte am Samstag ein fröhliches Kinderfest auf dem Herzogplatz stattfinden, wie seit Jahrzehnten üblich. Doch wo sonst Kinder lachen, herrscht dieses Jahr Stille: Die Veranstaltung wurde kurzfristig gestrichen. Strenge Sicherheitsvorgaben und akuter Personalmangel machten dem Fest in diesem Jahr nun schlußendlich den Garaus.
Der kleine Verein Arbeitskreis Jugend Zorneding-Pöring sah sich mit einer Flut an Auflagen konfrontiert. Besonders die Vorschriften zur „Terrorabwehr“ und zum Schutz vor sogenannten Überfahrtaten stellten sich als kaum zu bewältigende Hürde heraus. Die Botschaft der Behörden war klar: Maximale Vorsicht geht vor gemeinsames Feiern.
Sechs mögliche Zufahrten gibt es am Herzogplatz. Drei davon sollten durch schwere Betonblöcke gesichert werden, die restlichen drei galten als Rettungswege. Diese müssten jederzeit für Einsatzfahrzeuge passierbar bleiben — eine Forderung, die mobile Sperren oder ständig besetzte Fahrzeuge nötig gemacht hätte.
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