Lars Klingbeil oder der Rocket-Man der Schulden dreht frei

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Lars Klingbeil oder der Rocket-Man der Schulden dreht frei
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Den kommenden Satz, lieber Leser, sollten wir uns gemeinsam ganz langsam auf der Zunge zergehen lassen – bevor er uns die Tränen in die Augen treibt:

„Ohne neue Schulden sich zu verteidigen – das ist, wie ohne Rakete zum Mond zu fliegen.“

So spricht Bundesfinanzminister Lars Klingbeil, im Nebenberuf noch SPD-Vorsitzender, bei der Einbringung des Haushalts 2027 am Dienstag im Bundestag.

Das offizielle Protokoll vermerkt daraufhin einen Zwischenruf aus der AfD: „Was ist denn das für ein Unsinn?“

Wenn es eine Staatsaufgabe gibt, nur eine einzige, auf die sich selbst heute alle politischen Lager einigen können, dann ist es die Landesverteidigung.

Ein Staat, der sein Staatsgebiet und seine Bürger nicht gegen Angriffe verteidigt, ist nutzlos. Er hat keine Existenzberechtigung. Verteidigung ist die staatliche Kernfunktion schlechthin. Dafür zahlen die Bürger in Form von Steuern. Der amtierende oberste Kassenwart der Republik erklärt uns nun aber, dass der deutsche Staat seine elementarste Pflicht mithilfe der Steuern nicht erfüllen kann.

Er will, dass unsere Enkel dafür die Kreditkarte zücken (denn die müssen die Schulden, die der Lars heute macht, später dann bezahlen).

Lars Klingbeil hat Zugriff auf so viel Geld der Bürger wie kein Finanzminister vor ihm. Im vergangenen Kalenderjahr 2025 verbuchte der Bund reine Steuereinnahmen in Höhe von rund 388,7 Milliarden Euro. Das ist der höchste jemals registrierte Wert. Im Haushaltsentwurf für 2027 sind sogar 394,7 Milliarden Euro vorgesehen. Dank dieses historischen Geldregens schwimmt Klingbeil buchstäblich in Steuergeld – ganz so, wie Dagobert Duck in den Talern in seinem Geldspeicher badet. Aber es ist trotzdem nie genug.

Denn Lars Klingbeil haushaltet nicht. Er gibt nur aus.

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