Fake-News und Manipulation: Das ZDF-Indoktrinations-Arsenal

vor 5 Monaten

Fake-News und Manipulation: Das ZDF-Indoktrinations-Arsenal
Bildquelle: Tichys Einblick

36 Stunden braucht das ZDF, um für einen skandalösen Fehler im ZDF heute journal halbherzig um Entschuldigen zu bitten. Der Beitrag entspreche nicht den den Standards des Senders und „hätte in dieser Form nicht gesendet werden dürfen“. Genauer gesagt: Dieser Beitrag hätte in dieser Form nie produziert und redaktionell abgenommen werden dürfen.

Am 15. Februar 2025 berichtet das ZDF-„heute journal“ – moderiert von Dunja Hayali – über Einsätze der US-Polizei- und Zollbehörde „Immigration and Customs Enforcement“ (ICE). Die ZDF-Botschaft lautet: ICE-Agenten würden Eltern vor den Augen ihrer Kinder abführen und Minderjährige direkt vor ihren Schulen festnehmen.

Das ZDF zeigt, wie sich ein weinendes Mädchen an seine Mutter klammert, die festgenommen wird. Die Videosequenz ist KI-generiert, der folgende Videoausschnitt ist bereits vier Jahre alt und zeigt zwar die Festnahme eines Kindes, allerdings aufgrund einer Amokdrohung, nicht, wie die Redakteurin aus dem Off erläutert, um es abzuschieben.

Pikant: Noch in der Anmoderation weist Dunja Hayali darauf hin, dass nicht alle Aufnahmen von ICE-Einsätzen, die im Netz kursieren, echt seien. Die Moderatorin insinuiert damit, dass das ZDF keinen solchen Manipulationen aufsitze.

Diesen Eindruck möchte das ZDF auch bei der Beantwortung von Presseanfragen und gegenüber der Öffentlichkeit zunächst aufrechterhalten. Mehrfach lässt der Sender verlauten: Der Fehler liege lediglich darin, dass man das KI-generierte Material nicht entsprechend gekennzeichnet habe.

Also setzt man beim ZDF absichtlich gefälschte Videos und altes Videomaterial ein, das man falsch kontextualisiert? Als die entsprechenden Medien nachbohren, versucht man es mit weiteren Ausreden, die Sendung wird gelöscht und wieder hochgeladen, nachdem die Videos entfernt wurden – seltsam, wenn es doch ganz und gar beabsichtigt war, dieses Material zu verwenden. Erst am 17. Februar ist der Druck, den freie Medien und eine verärgerte Social-Media-Öffentlichkeit aufbauen, so groß, dass die „Entschuldigung“ folgt, begleitet vom Versprechen, korrigierend zu berichten.

Das ach so seriöse ZDF – trotz neun Milliarden an Zwangsgebühren will oder kann es seinen Verpflichtungen und seinem Auftrag nicht nachkommen. Und diese Verbreitung von Falschinformationen ist ein besonders skandalöser, aber keinesfalls singulärer Aussetzer.

In diesem Fall half die Ideologie wohl über fachliche Skrupel hinweg. Das hat Methode. Immer wieder fällt das Zweite Deutsche Fernsehen durch mehr oder minder subtile Manipulation und Meinungslenkung auf. Einige Beispiele – ohne Anspruch auf Vollständigkeit:

ZDF-Team besucht abgeschobenen Kriminellen in Kabul

Acht Minuten lang ging es in „zdf heute“ am 18. Oktober 2025 gefühlig um das „Schicksal“ eines etwa 24 Jahre alten Afghanen, der im August 2024 zusammen mit 27 weiteren kriminellen Afghanen – ausgestattet mit je 1.000 Euro Handgeld – mit einem Charterjet von Qatar Airways von Leipzig nach Kabul ausgeflogen worden war. Angekündigt war der Kurzfilm mit dem Titel „Abgeschoben nach Afghanistan – und jetzt?“

Verantwortet wurde der Beitrag unter anderem von Katrin Eigendorf. Die preisgekrönte ZDF-Kriegsberichterstatterin postete am 19. Oktober stolz auf X: „Unserem ZDF-Team in Kabul ist es gelungen, einen der 28 im August abgeschobenen Afghanen zu treffen. Raheem – so nennen wir ihn – möchte nicht erkannt werden, aber er erzählt seine Geschichte. Ein spannender Einblick in die Realität von Migration und Asyl.“ Raheems Familie habe sich verschuldet, um die Schlepper zu bezahlen, seine Frau und Kinder habe er zurückgelassen. Als ältester Sohn hätte er Geld verdienen und nach Afghanistan schicken sollen.

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