Wolfram Weimer spricht beim Medientag Mitteldeutschland von einem drohenden „Mediazid“, der vor allem „alte und klassische Medien“ betreffe. Hierfür verantwortlich wäre „Big Tech“. Google und Co. wären „so erfolgreich“, dass sie zum „Problem“ würden. Auch auf die Landtagswahlen in Sachsen-Anhalt kommt er zu sprechen.
„Alte und klassische Medien“, so Wolfram Weimer, befänden sich in einer „existenzbedrohenden Situation“. Den Begriff, den er hierfür für sinnvoll erachte, wäre der des „Mediazid“. Abgeleitet von Genozid (Völkermord) meint er damit „das Sterben der Medien durch einen Achsenbruch“.
Hiergegen müsse man vorgehen, so Weimer, zum Beispiel durch die Digitalabgabe, aber auch eine Stärkung des Urheberrechts und Regulatorien „für Klassiker“.
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