Wirtschaftsinstitut IMK: Rentenreform kostet hunderttausende Jobs und Wirtschaftswachstum

vor 29 Tagen

Wirtschaftsinstitut IMK: Rentenreform kostet hunderttausende Jobs und Wirtschaftswachstum
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Die Rentenreform könnte hunderttausende Jobs kosten. Zu diesem Ergebnis kommt eine Studie des gewerkschaftsnahen Instituts für Makroökonomie und Konjunkturforschung (IMK) sowie des Wirtschafts- und Sozialwissenschaftlichen Instituts (WSI) der Hans-Böckler-Stiftung, wie das Handelsblatt berichtet. Um eine kapitalgedeckte Rente einführen zu können, sollen die Rentenbeiträge um zwei Prozentpunkte steigen.

Diese Beitragserhöhung soll laut der Studie dazu führen, dass das Wirtschaftswachstum um ein Prozent geringer ausfällt. Das würde bedeuten, dass 250.000 Jobs verloren gingen. Die Kosten, die dadurch verursacht würden, lägen bei 45 Milliarden Euro. Durch den Anstieg der Rentenbeiträge würde den Haushalten weniger Einkommen zur Verfügung stehen, was zu einem geringeren Konsum führen würde.

Die Mehrkosten für den Rentenbeitrag werden zur Hälfte vom Arbeitgeber und vom Arbeitnehmer getragen. Die Studienautoren befürchten, dass sich die Arbeitgeber die Mehrkosten durch geringere Löhne zurückholen könnten. Zwei Mitglieder der Rentenkommission teilen die Problemanalyse. Die Professorin für Volkswirtschaftslehre und Ökonometrie an der Hochschule für Technik und Wirtschaft Berlin, Camille Logeay, sagt: „Wenn man die Kapitalrente möchte, ist genau das der Preis.“

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