Will China unsere Stromnetze hacken? Chinesische Studien spielen den Ernstfall durch

vor 9 Monaten

Will China unsere Stromnetze hacken? Chinesische Studien spielen den Ernstfall durch
Bildquelle: Apollo News

Hunderte wissenschaftliche Artikel aus China könnten die Grundlage für ein systematisches Hacking und die Zerstörung westlicher Stromnetze legen. Eine entsprechende Zusammenstellung hat die Ingenieurin Erika Langerová auf LinkedIn veröffentlicht. Sie führt das Energie-Cybersicherheitsteam an der Tschechischen Technischen Universität in Prag.

Die Tschechin suchte zunächst alle Publikationen der letzten zwei Jahrzehnte mit chinesischen Autoren, die vom „Stromnetz“ in den USA (367 Veröffentlichungen) oder Europa (166 Veröffentlichungen) handeln. Eine automatisierte Auswertung nach Stichworten ergab Häufungen unter anderem für „cascading failures“ (also kaskadenartige Folgeausfälle) und „outages“ (also Unterbrechungen). Diese Papiere untersuchte Langerová näher.

Die technischen Arbeiten klären unter anderem, wie kritische Knotenpunkte im Netz identifiziert werden können. Ausgehend von diesen sollen sich Ausfälle nach dem Dominoeffekt im ganzen Netz verbreiten. Um den Angriff möglichst effizient abzuwickeln, werden auch die Kosten des Angreifers ins Optimierungskalkül einbezogen. Ein sich wiederholendes Ergebnis: Besonders jene Knoten mit geringer Last sind als Ausgangspunkt für einen Angriff geeignet.

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