Das linksradikale Anti-AfD-Bündnis respektiert das demokratische Wahlergebnis in Sachsen-Anhalt, bei dem die AfD klar stärkste Kraft wurde, nicht. In Kacheln, die das Bündnis über seine sozialen Medien verbreitet hat, schrieb es: „Nein. Wir müssen das Ergebnis der Landtagswahl vom 6. September nicht respektieren.“
Das Bündnis befürchtet, dass entweder die CDU oder das BSW der AfD in Sachsen-Anhalt an die Macht hilft. Daher droht das Bündnis den beiden Parteien bereits: „Wir warnen sie: Eine demokratische Partei, die Faschisten an die Macht hilft, ist keine demokratische Partei mehr.“ Bereits in einer Presseinformation, die das Bündnis am 7. September veröffentlichte, drohte es den Parteien im Falle einer Zusammenarbeit mit der AfD. „Dann werden auch ihre Büros und Parteitage zu einem legitimen Ziel“, hieß es vonseiten Widersetzens.
Für den 6. Oktober, den Tag der ersten Zusammenkunft des neu gewählten sachsen-anhaltischen Landtags in Magdeburg, mobilisiert Widersetzen bereits. Während der konstituierenden Sitzung wolle man den Landtag in Magdeburg „von allen Seiten umstellen“. Dafür will das Bündnis Tausende Demonstranten nach Magdeburg bringen. Unklar ist bislang, ob sie verhindern wollen, dass die Abgeordneten den Landtag betreten können, um so auch zu verhindern, dass die Konstituierung stattfindet.
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