Weil die Städte überrannt werden: Jetzt möchte Sánchez ländliche Regionen mit Migranten besiedeln

vor etwa 2 Monaten

Weil die Städte überrannt werden: Jetzt möchte Sánchez ländliche Regionen mit Migranten besiedeln
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Spaniens sozialistischer Regierungschef Pedro Sánchez unterzieht sein Land der nächsten demografischen Umformung. Noch vor wenigen Wochen ließ er den Aufenthaltsstatus Hunderttausender illegaler Migranten legalisieren. Nun plant seine Regierung den nächsten Schritt und will sie in ländlichen Regionen ansiedeln. Denn die Städte würden mit dem Zustrom neuer Migranten nicht hinterherkommen, und der ländliche Raum würde ohne Zuwanderung aussterben, wie die Financial Times berichtet.

„Ohne Zuwanderung hat das ländliche Spanien eine enorm schwierige Zukunft“, betonte Francesc Boya, ein hochrangiger Regierungsbeamter, der für die Demografiepolitik verantwortlich ist und außerdem eine nationale Strategie unter dem Namen „Leeres Spanien“ überwacht. Die einzige Möglichkeit, eine nachhaltige Bevölkerungsstruktur aufrechtzuerhalten, könne deshalb nur gelingen, wenn man „neue Siedler in ländliche Gebiete bringt“, erklärte Boya weiter.

Gemäß Boyas Plan würden Migranten aus Städten die ländlichen Regionen auffüllen. Des Weiteren sollen Migranten aus lateinamerikanischen Ländern weiterhin ermutigt werden, nach Spanien zu migrieren, um dann in ländliche Regionen zu ziehen. Boya möchte deswegen Initiativen von ländlichen Räten, Unternehmen und gemeinnützigen Organisationen finanziell stärker fördern, um Migranten anzulocken, beispielsweise durch Sprachkurse und medizinische Versorgung.

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