Was uns der Iran-Krieg kostet

vor 5 Monaten

Was uns der Iran-Krieg kostet
Bildquelle: Tichys Einblick

Der Krieg kennt nur Verlierer. Das sagt man ja so, doch es ist falsch. Nicht umsonst gibt es den Begriff „Kriegsgewinnler“. Damit bezeichnet man nicht diejenigen, die den Krieg gewinnen – sondern diejenigen, die am Krieg gewinnen.

Zahlen kennen keine Moral. Aber sie lügen auch nicht. Um Missverständnissen vorzubeugen: Hier geht es nicht um eine politische oder gar ethische Bewertung. Nicht um gut und böse, nicht um richtig und falsch. Hier geht es allein um ökonomische Kosten und ökonomischen Nutzen.

Das kann man unmenschlich nennen. Oder nüchtern. Für den Krieg im Iran zahlt zunächst einmal der deutsche Autofahrer.

Dabei kann einem schon der Gedanke kommen, dass da mit der notorischen „German Angst“ besonders kräftig Kasse gemacht wird.

In der vergangenen Woche ist der Großhandelspreis für einen Liter Super-Benzin um 6,8 Prozent gestiegen. An der Zapfsäule kostet derselbe Liter locker zwölf Prozent mehr als vor einer Woche.

Anderswo – komisch, komisch – steigen die Spritpreise nicht in den Himmel. Zum Beispiel in Spanien, das Foto stammt vom 04. März 2026:

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