Die Zunahme sexualisierter Gewalt in Europa ist seit Jahren nicht zu übersehen. Die Datenlage für den Zeitraum von 2013 bis 2023 zeichnet ein klares Bild. Eurostat meldet, dass die Zahl der polizeilich erfassten Sexualstraftaten in der EU zwischen 2013 und 2023 um 79,2 Prozent gestiegen ist; Vergewaltigungen als Unterkategorie dieser Delikte verzeichneten demnach sogar eine Verdopplung und mehr um etwa 141 Prozent.
Für 2023 nennt Eurostat insgesamt 243.700 registrierte Sexualdelikte, darunter etwa 91.400 Vergewaltigungen – ein Plus gegenüber 2022 um 5,5 respektive sieben Prozent. Diese Zahlen sind alarmierend, zugleich aber nicht ausschließlich Indikatoren einer realen Zunahme: Sie könnten zum Teil auch auf ein verändertes Anzeige- und Erfassungsverhalten zurückgehen, sowie veränderte Definitionen im jeweiligen nationalen Strafrecht widerspiegeln. Dies erschwert die Vergleichbarkeit der Daten. Dass es in diesem Zeitraum auch zu einer Massenzuwanderung in zahlreiche europäische Nationen gekommen ist, wird auf der offiziellen Eurostat-Seite nicht erwähnt.
Als Ergänzung zu Eurostat liefern UN-Organisationen wie UNODC Langzeitdaten, die zeigen, dass Unterschiede zwischen Staaten stark variieren – je nachdem, wie Rechtsbegriffe gefasst sind und wie offen Opfer über Missbrauch sprechen. Fachstellen wie die EU-Agentur für Grundrechte (FRA/EU-FRA) und das Europäische Institut für Gendergleichstellung (EIGE) verweisen darauf, dass auch Sensibilisierungskampagnen oder gesetzliche Neudefinitionen zu höheren Fallzahlen beitragen könnten.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










