Zunächst einmal: Die Neugliederung der Wahlbezirke ist in den USA in einigen Staaten gesetzlich vorgeschrieben, zum Teil auch einfach nur üblich. Alle zehn Jahre soll der Zuschnitt an den neuesten Zensus angepasst werden, damit jeder Wahlkreis etwa gleich viel Wahlberechtigte hat.
Außerdem soll es kein Übergewicht einer bestimmten „Rasse“ oder Ethnizität geben. Das ist eigentlich ein merkwürdiger Anspruch. Denn was soll man tun, wenn Ethnien ein Territorium ungleichmäßig bewohnen? Im Grunde versucht jede der beiden Parteien, möglichst viel für sich herauszuholen bei diesem „Redistricting“.
Das liegt in der Natur der Sache, denn die entsprechenden Gesetze werden meist mit einfacher Mehrheit in den Kammern des jeweiligen Bundesstaats beschlossen. So stimmen Rep-Mehrheiten gegen Dem-Minderheiten und andersherum. Normalerweise passiert all das kurz nach dem Zensus, wobei der letzte im Jahr 2020 war. Dass fünf Jahre später immer noch gewerkelt wird, erregt Argwohn.
Ein Faktor dabei sind Klagen zum geplanten Neuzuschnitt. Solche Prozesse gibt es aktuell in Georgia und Louisiana – beides Staaten, die mehrheitlich Rep-Repräsentanten nach Washington entsenden.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










