Das US-Militär hat am Wochenende iranische Radar- und Drohnenkommandozentralen in Goruk und auf der Insel Keschm angegriffen. Nach Angaben des US-Zentralkommandos Centcom handelte es sich um eine Reaktion auf aggressive Handlungen des Iran. Der Iran soll etwa den Abschuss einer amerikanischen MQ-1-Drohne über internationalen Gewässern gemeldet haben. US-Kampfflugzeuge hätten dabei die iranische Luftabwehr, eine Bodenkontrollstation und zwei Drohnen zerstört. Amerikanische Soldaten seien nicht zu Schaden gekommen.
Die iranischen Revolutionsgarden erklärten ihrerseits, einen US-Luftwaffenstützpunkt ins Visier genommen zu haben. Dieser sei von den USA für einen Angriff auf einen Telekommunikationsturm auf der Insel Sirik im Süden des Iran genutzt worden, so die staatlichen Medien Irans.
Zuletzt hatten beide Seiten über eine Waffenruhe verhandelt. Laut Medienberichten vom Freitag hatten sich amerikanische und iranische Unterhändler auf eine Verlängerung der Waffenruhe um 60 Tage geeinigt – verbunden mit der Aufnahme von Verhandlungen über das iranische Atomprogramm. Das berichtete Axios unter Berufung auf US-Beamte. Allerdings fehlt noch die Zustimmung beider Seiten.
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