Die Frage, wozu sich die politmediale Klasse des Parteienstaates hinreißen lässt, um die AfD von der Teilnahme am parlamentarischen Leben fernzuhalten, schwebt im Raum, sich ihr ruhig und vernünftig nähern, gelingt einem kaum. Also sprießen die Gerüchte. Ausschließen kann man bei dem, was alles schon geschah, buchstäbdlich nichts. Wie es in Sachsen-Anhalt weiter geht, wird erste Antworten geben. MDR und anderen Mediien nach hat Landtagspräsident Gunnar Schellenberger den gewählten Landtag zur konstituierenden Sitzung für den 6. Oktober einberufen.
Gestern konnten Sie hier die Stimmenanteile der Parteien in Sachsen-Anhalt nach Tätigkeiten der Wähler sehen. Heute folgen die nicht minder aufschlussreichen Stimmenanteile nach Lebensalter. Weitere Darstellungen folgen. Volkspartei werden sich CSU, CDU und SPD nie wieder nennen können.
In Sachsen-Anhalt wollen die fünf BSW-Abgeordneten einen AfD-Kandidaten zum Landtagspräsidenten wählen. „Ob wir jemanden wählen, hängt natürlich von der konkreten Kandidatur ab“, sagte Wagenknecht (Stern). „Aber es ist für uns unstrittig, dass der AfD als mit Abstand stärkster Fraktion das Amt des Parlamentspräsidenten zusteht.“ Der neu gewählte parlamentarische Geschäftsführer der BSW-Landtagsfraktion, John Lucas Dittrich, sagte in Magdeburg: „Die AfD wird unsere Stimmen für den Landtagspräsidenten erhalten.“
Friedrich Merz zweimal daneben mit einem Satz: „Deutschland hat das große Glück gehabt, fast 80 Jahre lang in Freiheit, in Frieden, in Wohlstand und in immer größerer sozialer Gerechtigkeit zu leben.“ Erstens galt das nicht für die 17 Millionen in der DDR. Zweitens nahm der Wohlstand für Alle bald nach Wirtschaftsminister Ludwig Erhard immer mehr ab.
25 Jahre 9/11: USA gedenken den Terror-Anschlägen vom 11. September 2001 | WELT LIVE DABEI









