Mit seiner Entscheidung erlaubt der Supreme Court öffentlichen Schulen zunächst wieder, Eltern darüber zu informieren, wenn ihre Kinder im Unterricht einen anderen Namen oder andere Pronomen verwenden möchten.
Damit blockierte das Gericht vorerst ein Gesetz des Bundesstaates Kalifornien, das diese Mitteilungen ohne Zustimmung der betroffenen Schülern untersagt hatte. Befürworter dieses Regelung sind der Auffassung, dass Jugendliche, die sich als „transgender“ identifizieren und ablehnende Reaktionen ihrer Eltern fürchten, dadurch geschützt würden.
Auslöser der gerichtlichen Auseinandersetzung war eine Klage zweier Lehrer sowie mehrerer Eltern aus Kalifornien. Unterstützt wurden sie unter anderem von konservativen Rechtsorganisationen und katholischen Anwälten.
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