US-Bischöfe untersagen katholischen Kliniken geschlechtsangleichende Eingriffe

vor 8 Monaten

US-Bischöfe untersagen katholischen Kliniken geschlechtsangleichende Eingriffe
Bildquelle: Apollo News

Die katholischen Bischöfe der Vereinigten Staaten haben den kirchlichen Krankenhäusern des Landes ein ausdrückliches Verbot geschlechtsangleichender Operationen auferlegt. Bei ihrer Plenarsitzung in Baltimore verabschiedete die US-amerikanische Bischofskonferenz (USCCB) am 12. November aktualisierte Richtlinien, die Einrichtungen anweisen, bei der Behandlung von Transsexuellen „die Unversehrtheit des menschlichen Körpers zu wahren“.

Die überarbeiteten Vorgaben präzisieren Positionen, die die Bischöfe bereits 2023 in einer Lehrnote formuliert hatten. Darin hieß es, katholische Anbieter dürften nicht an Verfahren teilnehmen, die „darauf abzielen, die Geschlechtsmerkmale eines menschlichen Körpers in die des anderen Geschlechts zu verwandeln“. Zugleich betonen die neuen Richtlinien, dass Gesundheitsdienstleister „alle geeigneten Mittel“ zur Linderung des Leidens einsetzen müssten, jedoch nur solche Maßnahmen, „die die grundlegende Ordnung des menschlichen Körpers respektieren“.

Nach Darstellung der Bischöfe sind Eingriffe, die Körperfunktionen oder Organe entfernen, lediglich in eng begrenzten Fällen moralisch zulässig – etwa dann, wenn ein Organ krankhaft verändert ist. Die Formulierungen verweisen auf das vatikanische Dokument Dignitas Infinita von 2024, das unter anderem „alle Versuche, den Bezug auf den unauflöslichen Geschlechtsunterschied zwischen Mann und Frau zu verschleiern“ kritisiert.

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