US-Armada bedroht das Mullah-Regime – Trump vor schwerster Entscheidung seiner Amtszeit

vor 5 Monaten

US-Armada bedroht das Mullah-Regime – Trump vor schwerster Entscheidung seiner Amtszeit
Bildquelle: Tichys Einblick

Angesichts der Kosten und Risiken für die USA könnte Trump – eventuell mit Verweis auf Zugeständnisse Teherans bei den laufenden Verhandlungen in Oman – auf den Versuch eines „Regime Change“ verzichten. Nachdem die Mullahs mit der äußerst brutalen Niederschlagung des jüngsten Volksaufstands im Januar erneut ihre Macht innenpolitisch sichern konnten, spricht manches dafür, dass dies auch gegen die Bedrohung durch die westlichen „Teufel“ USA und Israel, wie diese von den Theokraten geschmäht werden, gelingt.

Das Überleben des totalitären Regimes wäre eine Tragödie für die große Mehrheit der gepeinigten, unterdrückten iranischen Bevölkerung; man könnte die weitere Herrschaft dieser fanatischen Islamisten auch als eine Niederlage für den freien Westen ansehen. Es spricht manches dafür, dass die Ayatollahs 47 Jahre nach ihrer Machtergreifung ihre unselige Mission im Namen des Propheten fortsetzen können – wobei diese Ideologen des Korans und der Scharia mit ihrem Sendungsbewusstsein einen Machtansprach haben, der sich keineswegs nur auf die 88 Millionen Menschen in Iran erstreckt.

Die islamistische Machtelite in Teheran ist zwar in diesen Wochen zweifellos so geschwächt wie vermutlich noch nie seit 1979. Nach dem erfolgreichen Waffengang der Israelis und der USA gegen iranische Nuklear- und Militäreinrichtungen im 12-Tage-Krieg im Juni 2025, nach dem enormen Verlust an Einfluss und Kampfkraft von zwei der wichtigsten Verbündeten der Mullahs in der Region, den Hisbollah-Milizen im Libanon und der Palästinenserorganisation Hamas im Gaza-Streifen sowie nach den wochenlangen Protesten von Millionen Regimegegnern, die von den Sicherheitskräften nur mit äußerster, skrupelloser Gewalt eingedämmt werden konnten, scheint es nicht mehr viel zu brauchen, um das Mullah-Regime zu stürzen – so sehen das sicher die politischen Falken in Washington und Jerusalem.

Seit 2003 (vor dem Irakkrieg) haben die Amerikaner nicht mehr so viel militärische Verbände in einer Region zusammengezogen wie jetzt, berichtet das Wall Street Journal unter Berufung auf das Pentagon. Der größte Flugzeugträger, die USS „Gerald Ford“, und ein weiterer Flugzeugträger, zahlreiche Kampfflugzeuge und Versorgungseinheiten befinden sich im Persischen Golf – ganz abgesehen von den Streitkräften auf den etwa zwei Dutzend US-Militärbasen, die sich in der Region befinden.

Trump hat dem Iran eine Frist von zehn Tagen für den Abschluss eines Atomabkommens bei den indirekten Verhandlungen in Doha gesetzt – sonst würden „hässliche Dinge passieren“, hatte der US-Präsident dem Regime von Ayatollah Ali Chamenei (86) gedroht. Allerdings kennt auch das Weiße Haus die zahlreichen Unwägbarkeiten einer militärischen Auseinandersetzung nur zu gut. Die Gespräche in Doha scheinen ein Versuch zu sein, im letzten Augenblick den Ausbruch eines richtigen Krieges zu verhindern.

Das größte Risiko für die USA birgt die Frage, wie massiv Iran in der Lage wäre, auf einen umfassenden Angriff aus der Luft und von der See zu reagieren. Teheran drohte offen mit Angriffen auf US-Militärstützpunkte und Energieanlagen von US-Verbündeten in der Region. Allerdings sollen die Amerikaner vorsichtshalber bereits Tausende Soldaten und Zivilangestellte von ihren Basen im Irak, in Katar, Bahrain, Syrien, Kuwait, Saudi-Arabien, Jordanien und den Vereinigten Arabischen Emiraten evakuiert haben, um potenzielle Angriffsziele zu verringern, berichtete die New York Times.

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