Die Vereinten Nationen müssen harte Sparmaßnahmen setzen: Aufgrund einer anhaltenden Finanzierungskrise plant die Weltorganisation den Abbau von bis zu 6900 Stellen und eine Kürzung ihres Kernbudgets um 20 Prozent.
Das geht aus einem internen Memorandum hervor, das der Nachrichtenagentur Reuters zugespielt wurde. Ziel ist es, das aktuelle Haushaltsvolumen von 3,7 Milliarden US-Dollar drastisch zu reduzieren. Die Maßnahmen sollen ab 1. Januar 2026 wirksam werden.
Ein wesentlicher Auslöser der Finanzmisere ist der Rückzug der USA als bislang größtem Beitragszahler. Die Regierung unter Ex-Präsident Donald Trump hatte Zahlungen gekürzt oder ganz ausgesetzt und die UN mehrfach für ihren politischen Kurs kritisiert. Die USA finanzierten in der Vergangenheit ein Viertel des gesamten UN-Budgets. Der Wegfall dieser Mittel hat die Organisation in eine strukturelle Schieflage gebracht.
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