Nach Angaben des Pentagons sollen 5.000 US-Soldaten innerhalb der kommenden sechs bis zwölf Monate aus Deutschland abgezogen werden. Kriegsminister Pete Hegseth begründete den Schritt mit einer umfassenden Überprüfung der Militärpräsenz in Europa: Ziel sei es, die Truppen effizienter auf globale Einsatzanforderungen auszurichten und gleichzeitig strategische Prioritäten neu zu gewichten.
Laut ersten Informationen soll das 2nd Cavalry Regiment (2CR) der US-Army, das in Vilseck in Bayern stationiert ist, als erste Einheit abgezogen werden. Das 2nd Cavalry Regiment (2CR, auch „Second Dragoons“ genannt) war in fast allen Kriegen der US-Army aktiv, es wurde 1836 gegründet, die Einheit war im Amerikanischen Bürgerkrieg, in den Indianerkriegen (1865 bis 1890) und auch bei der Landung in der Normandie im Einsatz, später dann im Irak-Krieg (1990 bis 1991) und in Afghanistan.
Deutschland gilt seit Jahrzehnten als zentraler Standort für US-Streitkräfte in Europa. Einrichtungen wie das Europa-Hauptquartier der US-Armee (EUCOM) in Stuttgart oder der Luftwaffenstützpunkt Ramstein spielen eine Schlüsselrolle für internationale Einsätze – insbesondere im Nahen Osten. Neben Deutschland betreiben die USA auch bedeutende Militärbasen in Ländern wie Italien und Großbritannien.
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