US-Präsident Donald Trump hat Friedrich Merz die Rechnung präsentiert, die der Kanzler im eigenen Land so gern verdrängt. Auf Truth Social forderte Trump den deutschen Regierungschef auf, mehr Zeit darauf zu verwenden, den Krieg zwischen Russland und der Ukraine zu beenden. Dort sei Merz bislang „völlig wirkungslos“ gewesen. Außerdem solle er sein „kaputtes Land“ wieder in Ordnung bringen, vor allem bei Einwanderung und Energie.
Das sitzt, weil es genau jene Punkte trifft, die Merz im Wahlkampf mit großen Worten besetzt hatte. Migration, Energie, wirtschaftliche Stärke, außenpolitische Führung: Überall wollte er liefern. Herausgekommen ist eine Kanzlerschaft, die schon nach kurzer Zeit aussieht wie die Fortsetzung der alten Misere mit anderem Personal. Deutschland wird teurer, schwächer, unsicherer und abhängiger. Und der unkontrollierte Redeschwall dieses Mannes im höchsten Staatsamt treibt Deutschland tiefer in die Krise. Unter Merz gewinnt Deutschland keine Freunde, aber stetig neue Feinde.
Auslöser der neuen Attacke war der Iran-Konflikt. Trump warf Merz vor, sich in Dinge einzumischen, von denen er wenig verstehe. Bereits zuvor hatte der US-Präsident geschrieben, Merz habe „keine Ahnung, wovon er spricht“, und Deutschland gehe es „wirtschaftlich und in jeder anderen Hinsicht“ schlecht.
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