Mit einer klaren Ansage beendete Karoline Leavitt, die neue und resolute Pressesprecherin von Präsident Trump, die tägliche Pressekonferenz im Weißen Haus: „Ich kann bestätigen, dass die über 8 Millionen US-Dollar, die bisher vom Steuerzahler für die Subventionierung der Politico-Abonnements ausgegeben wurden, nicht mehr gezahlt werden. Das DOGE-Team arbeitet derzeit daran, diese Zahlungen zu stornieren.“
Damit bahnt sich ein erheblicher Medienskandal an – mit dem Axel-Springer-Verlag, dem Mutterkonzern von Politico, mittendrin. Die US-Tageszeitung mit einer geschätzten monatlichen Reichweite von 54 Millionen Nutzern hat demnach unter der vorherigen US-Regierung rund 8,2 Millionen US-Dollar für ihre Berichterstattung erhalten. Die Washington Post widerspricht allerdings: Es seien nur 44.000 US-Dollar bezahlt worden.
Gleich wie hoch die Summe war, die Transaktion bleibt brisant: Politico gehörte zu den schärfsten Gegnern von Trump und seiner „MAGA“-Bewegung. Ironischerweise, so bemerkt der Blogger Benny Johnson auf X, seien die Subventionen an Politico sprunghaft angestiegen, nachdem das Medium die Wahlmanipulationspropaganda des „Deep State“ und der CIA gegen Trump verstärkt hatte.
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