Trump trollt Freund und Feind in Sharm el-Sheikh und treibt seine Agenda voran

vor 9 Monaten

Trump trollt Freund und Feind in Sharm el-Sheikh und treibt seine Agenda voran
Bildquelle: Tichys Einblick

Am Rande seines auch persönlichen Triumphs in Sharm el-Sheikh – der Präsentation zum neuen „Frieden im Nahen Osten“ – benannte Präsident Donald Trump die Gewinner und Verlierer des Tages aus seiner Sicht. Die Staats- und Regierungschefs hatten sich dabei anscheinend eigentätig um Trumps Rednerpult geschart. Es war einer dieser Momente der neuen internationalen Trump-Diplomatie, die die gestiegene Bedeutung des US-Politikers zeigt. Trump machte sich auch darüber kurz lustig.

Gewinner Nummer eins ist natürlich Trump selbst, wie er selbst bemerkte. Denn er kam gerade aus Israel, wo ihm „unglaubliche“ Ovationen zuteil wurden. Die Geiseln wurden befreit. Der Krieg in Gaza sei beendet. Die internationale Presse liegt Trump ausnahmsweise zu Füßen, seit er dem Gazastreifen den lange gesuchten Friedensschluss brachte. Westeuropa bekommt damit eine Atempause von den allwöchentlichen Demonstrationen der Muslimbrüder-Umma. Das ist Grund genug für die Systempresse, dem Präsidenten für einige Zeit zuzujubeln.

Zu den Gewinnern zählt ganz sicher Viktor Orbán, den Trump „Víktor“ nannte, mit einem ungarisch anmutenden Längenakzent auf der ersten Silbe: „Viktor, du bist phantastisch. Ich kenne eine Menge Leute, die nicht meiner Meinung sind. Aber ich bin der einzige von Belang. Du bist phantastisch. Ich habe mich bei der letzten Wahl zu einer Stimme für ihn ausgesprochen, und er gewann mit 28 Punkten Vorsprung.“ Trump hat also auch an diesem Sieg mitgewirkt. Bei den kommenden Wahlen werde Orbán sich noch besser schlagen. „Wir werden zu 100 Prozent hinter dir stehen.“

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