Große Gedenkkundgebung für Opfer von Migrantengewalt: Merz sagt eiskalt ab

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Große Gedenkkundgebung für Opfer von Migrantengewalt: Merz sagt eiskalt ab
Bildquelle: NiUS

Der Handwerker Michael Kyrath hat seine Tochter Ann-Marie 2023 bei einer tödlichen Messerattacke durch einen Migranten im Regionalzug bei Brokstedt verloren. Am 19. September organisiert er auf dem Frankfurter Römerberg die „Trauerwache Deutschland“ für Opfer migrantischer Gewalt. Doch Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) schlägt seine Einladung eiskalt aus.

„Es scheint wohl gute und es scheint schlechte Opfer zu geben. Das liegt wohl daran, welcher Täter es war“, sagt Kyrath im Gespräch mit Moderator Norbert Dobeleit bei NIUS Live am 23. Juli. Passe ein Täter in Deutschland in das politische Weltbild, drängten sich Politiker vor die Kameras. Passe er jedoch nicht ins gewünschte Narrativ, werde geschwiegen, sagt Kyrath.

Die schiere Zahl von Familien, die in Deutschland in den vergangenen Jahren Kinder oder Angehörige durch Anschläge verloren haben, ist erschütternd. Kyrath berichtet: „Wir sind mit über 1000 Familien in Kontakt.“

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