Wahlhammer in Budapest: Viktor Orbán wurde abgewählt, sein Herausforderer Peter Magyar gewinnt haushoch und erreicht eine Zweidrittelmehrheit. Magyar, ein ehemaliger Fidesz-Mann und früherer Ehemann der ehemaligen Justizministerin Judit Varga, war in der Lage, mit seiner kleinen Partei einen Wahlkampf zu stemmen mit Plakaten an jeder Ecke, vier Millionen Flugblättern in den Briefkästen und natürlich in den sozialen Medien ein aggressives Feuerwerk zu entfachen. Die Wahlbeteiligung war schon früh sehr hoch und lag etwa bei 77,8%.
Nach 16 Jahren muß Orban die Bühne verlassen, noch am Abend gratulierte er seinem Herausforderer und Nachfolger im Amt und erklärte, in der Opposition weiterhin mitmischen zu wollen.
Unser heutiger Spezial-Wecker zur Ungarn-Wahl mit Roland Tichy und Historiker Hubertus Knabe.
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