Täter kündigte Mord vorab an – keine Hausdurchsuchung wegen “Zeitverzögerung”

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Täter kündigte Mord vorab an – keine Hausdurchsuchung wegen “Zeitverzögerung”
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Der Mieter kündigte die Tat im Vorfeld an, die Polizei unternahm nichts. Wie die Stuttgarter Zeitung am 14. November berichtete, hatte ein 61-Jähriger Mieter, dessen Wohnung am nächsten Tag zwangsgeräumt werden sollte, den 31-jährigen Sohn des 76-jährigen Vermieters erschossen und die Wohnung angezündet. Anschließend tötete der Mann sich selbst. Die Freundin des Sohnes konnte sich durch einen Sprung aus einem Fenster retten, ist jedoch schwer verletzt. Der Vermieter musste von der Feuerwehr mit einer Drehleiter von einem Balkon gerettet werden.

Wie es in den Stuttgarter Nachrichten heißt, habe der Mieter vor der Zwangsräumung gedroht: „Erst erschieße ich deinen Sohn – das tut der Familie am meisten weh – und dann brenn’ ich das Haus ab.“ Er habe einem anderen Ex-Mieter auch eine selbstgebastelte Waffe gezeigt. Der Vermieter, Rolf Seufferle, war deswegen zur Polizei gegangen. Wie er in einem Interview mit dem SWR berichtet, wurden nicht nur er und sein Sohn bedroht, sondern auch Freunde von ihnen. Der Mieter war “stadtbekannt bei der Polizei”, sagte Rolf. Über Jahre hinweg sei die Polizei immer wieder in der Wohnung gewesen, weil es Probleme gegeben habe.

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