Strudel in den Abgrund: Weimer hält Merz fest, Merz hält an Weimer fest

vor 8 Monaten

Strudel in den Abgrund: Weimer hält Merz fest, Merz hält an Weimer fest
Bildquelle: Tichys Einblick

Wolfram Weimer warnt vor dem Zusammenbruch des freien Mediensystems, als stünde er über den Dingen. Das alles, während seine eigene Weimer Media Group wegen Urheberrechtsverstöße in hunderten, vielleicht tausenden Fällen, Betrugsstrukturen und zum Kauf angebotenen Polit-Zugängen seit Wochen nicht aus den Schlagzeilen kommt – recherchiert von neuen, freien Medien. Weimer klagt über „Affekte statt Inhalte“, dabei detonieren täglich neue Fakten über seine eigenen Skandale, die er bis heute nicht aufklärt. Und er fordert „Stabilität der Gesellschaft“, während er selbst der größte Destabilisator ist – ein Kulturstaatsminister, der das Vertrauen in Medien und Politik schneller untergräbt als jede Plattform.

Ist das eine Übersprungshandlung? Eine Verschwörungstheorie? Oder Größenwahn? Die eigentliche Frage muss lauten: Warum ist Weimer heute überhaupt immer noch im Amt?

Das hat Gründe. Weimer ist nicht irgendein Staatsminister, sondern ein Mann mit direktem Draht zu den Medien, jemand, der die Mechanik der medialen Aufmerksamkeit versteht und einzusetzen weiß. Ein solches Spielzeug gibt ein Kanzler wie Merz nicht leicht her. Schon gar nicht in einer Lage, in der die eigene Regierung ständig um Deutungshoheit ringen muss.

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