Einer aktuellen INSA-Umfrage für NIUS zufolge steht die SPD in Sachsen-Anhalt bei 5 Prozent. Sollte die SPD an der Fünfprozenthürde scheitern, wäre Sachsen-Anhalt nicht nur das erste Bundesland, in dem die SPD nicht im Landtag vertreten wäre, sondern die absolute Mehrheit für die AfD wäre nahezu sicher. Daher bettelt die SPD mit diesem Szenario jetzt bei ihren Anhängern um Spenden, wie aus einer Apollo News vorliegenden E-Mail hervorgeht.
„Hallo, am 6. September könnten wenige hundert Stimmen für die SPD darüber entscheiden, ob Sachsen-Anhalt von der AfD regiert wird“, beginnt die Partei ihre Mail, in der anschließend auf die aktuelle INSA-Umfrage verwiesen wird, in der die AfD bei 41 Prozent und die SPD bei 5 Prozent steht und bei einem Scheitern der SPD an der Fünfprozenthürde die AfD die absolute Mehrheit hätte.
Als Argumentation gegen die AfD nutzt die SPD eine Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, das von Marcel Fratzscher geleitet wird. Laut dieser Studie würden mit der Politik der AfD das Einkommen um bis zu 1.600 Euro pro Kopf und Jahr sinken, 10.000 Arbeitsplätze wären gefährdet, der Fachkräftemangel würde zunehmen, öffentliche Investitionen und Leistungen würden sinken und der Druck auf demokratische Institutionen steigen. „Wir müssen jetzt überall präsent sein und den Menschen zeigen: Die AfD verspricht Verbesserung und liefert das Gegenteil!“, so das Fazit der SPD aus der DIW-Studie.
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