„Die queere Community hat Angst“: Organisatoren des Berliner CSD warnen vor AfD

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„Die queere Community hat Angst“: Organisatoren des Berliner CSD warnen vor AfD
Bildquelle: Apollo News

Am Samstag findet der Christopher Street Day in Berlin statt, und es sollen mehrere Hunderttausend Besucher daran teilnehmen, wie die Veranstalter sagten. Die Organisatoren der Veranstaltung warnten im Vorfeld vor der AfD. „Die Positionen dieser Partei sind eindeutig und die queere Community hat Angst“, sagt Vorstandsmitglied Thomas Hoffmann gegenüber der dpa. Doch er warnt auch vor einem allgemein raueren Klima in der Gesellschaft.

„Queere Menschen stehen weltweit unter mehr Druck“, sagt er. Denn Hasskriminalität würde zunehmen, teilweise würden bereits verliehene Rechte wieder zurückgenommen. Mit der zweitägigen CSD-Feier wolle man ein Zeichen setzen, dass man nicht leiser, sondern lauter werde. „Und zwar so lange, bis alle Menschen in Deutschland frei, sicher und selbstbestimmt leben können.“

Dieses Jahr findet der CSD in der Hauptstadt erstmals an zwei Tagen statt: Am Freitagabend begann er mit einem Demokratiefest, am Samstagmittag begann die eigentliche CSD-Parade mit den Umzugswagen. Die Linke, die Grünen und die SPD sind mit eigenen Wagen vertreten. Auch die Berliner Verkehrsbehörde hat einen eigenen Truck, ebenso das „LGBTIQ+ Mitarbeitenden Netzwerk“ von Rewe und die Evangelische Kirche in Berlin. Insgesamt gibt es etwa 80 Umzugswagen, am Abend soll es eine Abschlusskundgebung am Brandenburger Tor geben.

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