Sommerinterview-Störer behauptet: Anti-Weidel-Aktion war mit der Polizei abgesprochen

vor etwa 1 Jahr

Sommerinterview-Störer behauptet: Anti-Weidel-Aktion war mit der Polizei abgesprochen
Bildquelle: NiUS

Das ARD-Sommerinterview mit AfD-Chefin Alice Weidel wurde am Sonntag durch eine Protestaktion in nächster Nähe der Aufzeichnung massiv gestört. Moderator Marcus Preiß und Weidel konnten sich zeitweise kaum verständigen. Verantwortlich für die Inszenierung: das Zentrum für politische Schönheit (ZPS) um Gründer Philipp Ruch.

In einem Podcast-Gespräch mit Bild-Vizechefredakteur Paul Ronzheimer äußerte sich Ruch inzwischen ausführlich zur Aktion – seine Aussagen dürften für Aufsehen sorgen. Wusste die Polizei über die Aktion Bescheid und ließ die Störer gewähren?

Auf die Frage, woher das ZPS von Ort und Zeitpunkt der Interview-Aufzeichnung wusste, antwortet Ruch im Interview: „Das ist natürlich unser Betriebsgeheimnis.“ Den Begriff „Störaktion“ weist er zurück, spricht stattdessen provozierend von einer „Verschönerungsaktion“. Und er sagt: „Wir haben so etwas wie den Fernsehmoment des Jahres geschaffen, in enger Kooperation mit der ARD und der AfD.“ Purer Zynismus – Journalist Ronzheimer hakt trotzdem nicht nach.

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