„Sie wurden Minister, weil man im Internet eine Aktion gestartet hat“, giftet Strack-Zimmermann gegen Lauterbach

vor etwa 2 Monaten

„Sie wurden Minister, weil man im Internet eine Aktion gestartet hat“, giftet Strack-Zimmermann gegen Lauterbach
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Bei Lanz fliegen die Fetzen zwischen Karl Lauterbach und Marie-Agnes Strack-Zimmermann. Zu Beginn der Sendung am Dienstagabend geht es um den FDP-Parteitag und die Kampfkandidatur Strack-Zimmermanns gegen Kubicki. Die FDP-Politikerin sagt, dass sie sich am Freitag nach Rücksprache mit Freunden dazu entschlossen habe, anzutreten. Ihre lange Rede habe sie dann „innerhalb von 24 Stunden“ verfasst. Kubicki habe sie vorab nicht über ihre Kandidatur informiert.

Lanz fragt ungläubig nach: „Sie kennen sich so lange, sind Parteifreunde und reden vorher nicht einen Satz darüber, dass Sie plötzlich mit der Kandidatur um die Ecke kommen?“ Sie sagt, dass sie mit ihrer Kandidatur um die Ecke gekommen sei und Wolfgang Kubicki überrascht habe. „Es war, wie es war.“ Jetzt gehe es darum, zusammenzufinden. Lauterbach findet scharfe Worte zu dem Vorgehen: „Der Zirkus, ehrlich gesagt, erinnert mich an das Lügengerede von Christian Lindner.“ Man habe gedacht, man arbeite weiter in der Koalition zusammen, dabei habe die FDP den Ausstieg längst geplant gehabt.

„Das ist der unseriöse Charakter dieser Partei“, fährt er fort. Nun, da die FDP nicht mehr in der Regierung sei, würde sie sich untereinander streiten. „Genau diesen Zirkus haben wir in der Ampel all die Zeit erlebt.“ Dann scheint sich eine Menge Frust endgültig zu entladen: Angesichts der derzeitigen wirtschaftlich schlechten Situation in Deutschland „brauchen wir eine so halbseidene Partei wie die FDP zumindest in der Regierung nicht.“ Moderator Markus Lanz ist überrumpelt. „Wow“, sagt er nur.

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