Bringt der Berliner Senat am Mittwoch den 300-Millionen-Euro-Deal mit dem Immobilienkonzern Aroundtown unter Dach und Fach?
Am 11. Dezember will der Hauptausschuss des Berliner Abgeordnetenhauses über die Anmietung der Asylunterkunft in Berlin-Westend entscheiden, in die ab 2026 rund 1.500 Personen einziehen sollen. Bislang steht der Punkt „Top31/1976“ noch unverändert auf der Tagesordnung.
Abgestimmt werden soll über ein „Vertrauliches Schreiben SenASGIVA/LAF – II A 1.2 – vom 01.11.2024“, über das NIUS ausführlich berichtet hatte. Im Senatspapier werden die Zahlen zum Bürokomplex in der Soorstraße präsentiert: Die Gesamtkosten belaufen sich auf gigantische 157 Millionen Euro, was insbesondere auf die hohe Bruttomiete von fast 40 Euro pro Quadratmeter zurückzuführen ist. Wird der Vorschlag angenommen, steht der 1.500-Personen-Unterkunft in Berlin-Westend nichts mehr entgegen. Zuvor hatte das Land Berlin mit dem in Luxemburg ansässigen Immobilienkonzern bereits einen Mietvertrag über einen Hotelkomplex in Berlin-Lichtenberg unterschrieben, der den Steuerzahler 143 Millionen Euro kostet.
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