Moderne Großwindräder erzeugen stärkere Infraschallsignale als ältere, kleinere Anlagen. Zu diesem Ergebnis kommt eine Infraschallstudie schwedischer Forscher, die Messdaten zweier Windparks ausgewertet und veröffentlicht haben. Es handelt sich bei dem Bericht der Forscher zwar nicht um eine Gesundheitsstudie, dennoch wirft er weitere Fragen hinsichtlich potenzieller gesundheitlicher Schäden für Menschen auf. Eine deutsche Studie hatte diesen Verdacht kürzlich erhärtet (Apollo News berichtete).
Die Untersuchung wurde unter der Leitung von Ken Mattsson, einem Professor an der Universität Uppsala, in den Windparks Målarberget und Lervik durchgeführt, die gemeinsam 34 Anlagen der Typen Vestas V150 und SG170 umfassen. Beide Standorte betreiben moderne Großturbinen mit Rotoren entsprechender Größe und einer Gesamthöhe von rund 200 Metern.
Die Forscher nutzten dabei eine Kombination aus realen Feldmessungen und einer computergestützten 3D-Simulation, die neben Geländedaten auch die Windrichtung und andere meteorologische Parameter berücksichtigt. Mikrofone erfassten gezielt sehr tiefe Frequenzen im Infraschallbereich.
DRAMA IN REGENSBURG: Geiseldrama beendet! SEK nimmt Verdächtigen fest - Ein Toter | STREAM










