Während beim Berliner CSD noch Rettungskräfte im Einsatz waren und versuchten, das Leben der Opfer von Abdul B. zu retten, postete die salafistische Influencerin Hanna Hansen bereits eine Relativierung des Attentats auf X und gibt nun der AfD und Israel die Schuld.
Zunächst zitierte die Salafistin die koranische Geschichte von Lut/Lot, die in ähnlicher Form auch Teil des biblischen 1. Buchs Mose ist – und seit Jahrhunderten eine theologische Grundlage für die Ablehnung von Homosexualität darstellt. Dazu schrieb sie den Aufruf „Kehrt zurück“. Homosexuelle sollen sich also wieder auf den Weg des Islam begeben. „Die Geschichte von Lut ist keine vergangene Geschichte – sie ist eine Mahnung: Kehrt zurück“, so Hansen. „Je weiter sich der Mensch vom Tauhid entfernt, desto mehr nennt er das Licht Finsternis und die Finsternis Licht“, hieß es davor.
In einem weiteren Post setzte sie das Wort „Terroranschlag“ in Anführungszeichen und deutete an, es könnte sich um einen „Inside Job“ der AfD handeln. „Sind ja bald Wahlen“, schrieb die bekennende Salafistin. Das Attentat sei inszeniert, um „antiislamische Propaganda“ zu befeuern, so Hansen weiter. Außerdem teilte sie einen Beitrag, der Israel für den Anschlag verantwortlich macht.
TERROR AUF CSD: Ganz Berlin ist geschockt! Debatte über Gefährder I WELT STREAM










